Interview mit dem Trainer Matthias Tausch

Matthias Tausch ist 23 Jahre jung. Er ist Nationalkaderathlet und Landestrainer in Brandenburg. Im November 2011 legte er seine Prüfung zum A-Trainer als Zweitbester ab. Er ist somit einer der jüngsten A-Trainer in Deutschland und im Verein die Konstante, welche das erste Training im Bornimer SC e.V. durchführt!

Frage: Matthias kannst du dich noch an die erste Stunde im November 2010 erinnern?

Antwort: Ich kann mich noch genau erinnern. Es war nicht im November, sondern eigentlich der 14. Oktober, an dem Geburtstag meines Bruders und des Vorstandsvorsitzenden Karsten. Ich habe in Marquardt, also Donnerstag, auf die ersten Karateinteressierten gewartet. Die Erste, die zum Training vorbeischaute, war Sina, welche immer noch mit Begeisterung dabei ist und bald die gelbe Gürtelprüfung ablegt. Außerdem kamen noch Florian und Antonia.

Frage: Welches Ziel verfolgst du im Training mit den Kleinen und Großen?

Antwort: Der Spaß steht bei mir eindeutig im Vordergrund. Aufgrund meiner Wettkampferfahrung und dem damit einhergehenden Leistungsdruck, habe ich erfahren wie wichtig es ist, dass der Spaß im Training nie verloren gehen darf. Außerdem ist es mir wichtig eine gesunde Mischung aus koordinativen, athletischen und karatespezifischen Anteilen zu bekommen, um genau das Ziel: Spaß! zu erreichen.

Frage: Bist du überrascht über die rasant steigenden Mitgliederzahlen des Vereins?

Antwort: Ich denke Qualität, Engagement und Ehrgeiz zahlen sich aus. Natürlich habe ich mit dem überwältigenden Zulauf an Interessierten nicht gerechnet, aber ich wusste, dass Karate eine Sportart mit viel Faszination und Begeisterung ist. Bei richtigem Training und guten Trainern ist der Karatesport ein Sport für Jung und Alt!

Frage: Ist Karate auch etwas für Erwachsende?

Antwort: Natürlich, wer möchte nicht den Körper einmal anders kennen lernen. Wer möchte nicht wissen: Wie lang ist mein Arm? Wie weit ist meine Reichweite? Wie fit bin ich eigentlich in koordinativen Übungen? Wie gut habe ich meinen Körper im Griff? Karate kann auf viele Art und Weisen betrieben werden. Es ist nicht immer der Leistungsgedanke im Vordergrund: Ich muss der Beste sein!

Frage: Was wünschst du dir für die Zukunft des Vereins?

Antwort: Dass er sich genauso weiterentwickelt wie im letzten Jahr! Das Ziel ist immer dasselbe: Gemeinsam Spaß haben und viel Lernen voneinander!

Frage: Möchtest du noch was los werden?

Antwort: Hmm…, eigentlich bin ich total zufrieden. Ich freue mich nach dem Training in ein glückliches Kindergesicht zu schauen. Dann weiß ich, es hat sich gelohnt! Außerdem möchte ich mich bei den vielen Eltern bedanken, die den Verein immer so tatkräftig unterstützen. Der Verein funktioniert nur mit den Eltern, welche ihre Hilfe anbieten. DANKE!

 

Wir danken Dir Matthias, dass du uns Einblicke gewährt hast und hoffen dich noch lange im Verein sehen zu können. Wir wünschen dir für 2012 weiterhin viel Inspiration und Motivation, dass Du den Kindern und Erwachsenen immer ein Lächeln ins Gesicht zauberst und für ordentlich Muskelkater sorgst.

Der Vorstand

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